ÜBERSICHT



„Der Färbergarten – von der Idee zur Weitervermittlung“ – Peter Reichenbach, Initiator von „sevengardens“ lädt zur Nachahmung ein



Anmeldung:
1.„Der Färbergarten – von der Idee zur Weitervermittlung“
Termin: Sa, 2. August 2014, 10-16 Uhr
Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kokskohlenbunker [A16]
Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen, Eintritt frei, Anmeldung: veranstaltung@zollverein.de

2.„Färbergarten – Experiment für Kinder“
Termin: Mo, 18. Und Di, 19. August 2014, 10-16 Uhr
Mit Anja Bardey („sevengardens“) für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren
Im Rahmen des Kulturrucksack-Angebots der Stadt Essen.
Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kokskohlenbunker [A16]
Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen, Eintritt frei, Anmeldung: veranstaltung@zollverein.de
Zeche Zollverein, Essen, 02.08.2014 – 10:00 Uhr
Der Essener Künstler Peter Reichenbach, Initiator des ausgezeichneten Färbergarten-Projekts „sevengardens“ lädt im Rahmen der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ (ZNE!) am 2. August 2014 von 10 bis 16 Uhr zu einem Informationsworkshop für Multiplikatoren, Erzieherinnen und Lehrkräfte ein.

„Die Idee dahinter ist, ein soziales Lernnetzwerk aufzubauen, in dem über die Kunst als lösungsorientiertes Lernspiel relevante Themen wie Klimawandel, Gen-Erosion etc. aktiv und gemeinschaftlich angesprochen werden“, so Peter Reichenbach, der von Kuratorin Adrienne Goehler als Künstler aus der Region in die ZNE!-Ausstellung aufgenommen wurde.

Der Workshop „Der Färbergarten – von der Idee zur Weitervermittlung“ richtet sich an rund 25 Interessierte, die beim Malen oder Drucken, für Textiles oder Kosmetik pflanzliche Farben nutzen möchten. Ziel des Workshops ist es unter anderem auch, Multiplikatoren die Möglichkeit zu geben, Teil des weltweiten „sevengardens“-Netzwerkes zu werden. Die Gewinnung von Naturfarben aus Färberpflanzen ist Ausgangspunkt für ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell. Im Kern geht es darum, Wissen aufzubauen und somit Perspektiven und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schaffen. „Kunst und Kreativität sind“, erklärt Reichenbach, „seit dem Neolithikum der Schlüssel hierzu“. Auch auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein wurde bereits ein Färbergarten angelegt, der im Rahmen des Workshops, ebenso wie die Ausstellung ZNE! besucht wird. „sevengardens“ initiiert vielfältige Projekte, insbesondere in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist „sevengardens“ seit 2012 Bestandteil des Nationalen Aktionsplans für Deutschland.

Peter Reichenbach

Das gesamte Begleitprogramm wurde in Zusammenarbeit mit der RWE Stiftung und der Stiftung Zollverein entwickelt und wird gefördert durch die RWE Stiftung, die Stiftung Mercator, die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURsekretariat, die Anneliese Brost-Stiftung, GLS Treuhand, die Stadt Essen im Rahmen des Kulturrucksackprogramms und die 100 prozent erneuerbar stiftung.








Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.

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ZNE! in Chile

Die international ausgezeichnete und weltweit tourende Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", kuratiert von Adrienne Goehler, Senatorin für Kultur in Berlin a.D., wird mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung Chile, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam in Postdam und dem Goethe Institute Chile von Juni bis August 2017 im Parque Cultural de Valparaiso in Chile zusammen mit dem transdiziplinären Dialog Programm "Mundos Sostenibles" zum 16. Mal gezeigt. "zur nachahmung empfohlen!" wurde u.A. in Beijing, Mumbai, Addis Ababa, Sao Paulo und Lima gezeigt.

Das Projekt wird von dem namenhaften chilenischen Kurator Rodolfo Andaur ko-kuratiert. Zu den 56 internationalen Künstler*innen kommen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortinas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Gisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

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