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Hack erklärt Schwerin zum Klimaflüchtlingslager 14.07.2016

© the artist
Im Schweriner Marstall, mitten zwischen den Ministerien für Kultur und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, erklärte der Künstler Hermann Josef Hack am Wochende die Landeshauptstadt zum Klimaflüchtlingslager und baute gemeinsam mit Workshop-Teilnehmer/innen ein Zelt aus seinen "bewohnbaren Bildern".

Die Aktion, die von Mitgliedern verschiedener NGOs aus Schwerin unterstützt wurde, ist Teil der internationalen Kunstausstellung „Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ www.z-n-e.info, welche nach Stationen in Mumbai, Peking, Sao Paulo, Addis Abeba u.a. z.Z. im Marstall bis 11. September gezeigt wird. Neben anderen namhaften Künstlern wie z.B. Olafur Eliasson, Joseph Beuys und Nele Azevedo ist Hermann Josef Hack seit 2010 in der Wanderausstellung mit seinen Miniaturflüchtlingszelten vertreten.

Hack, der im vergangenen Jahr mit Andreas Pohlmann die Erste Flüchtlingsakademie der Freien Künste gründete, liefert Anregungen zur Veränderung und Gestaltung von Zukunft im Diskurs mit den Beteiligten vor Ort. Angesichts der Tatsache, dass bereits heute 19 Millionen Menschen auf gepackten Koffern sitzen, nicht nur, aber vor allem, weil sie den Folgen des Klimawandels entgehen wollen, kann sich niemand mehr dem Thema Migration entziehen. Hack fragt nach den kulturellen Gestaltungsräumem und regt mit seinen Bildern und Skulpturen zur Auseinandersetzung statt Verdrängung an.








Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.

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ZNE! in Chile

Die international ausgezeichnete und weltweit tourende Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", kuratiert von Adrienne Goehler, Senatorin für Kultur in Berlin a.D., wird mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung Chile, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam in Postdam und dem Goethe Institute Chile von Juni bis August 2017 im Parque Cultural de Valparaiso in Chile zusammen mit dem transdiziplinären Dialog Programm "Mundos Sostenibles" zum 16. Mal gezeigt. "zur nachahmung empfohlen!" wurde u.A. in Beijing, Mumbai, Addis Ababa, Sao Paulo und Lima gezeigt.

Das Projekt wird von dem namenhaften chilenischen Kurator Rodolfo Andaur ko-kuratiert. Zu den 56 internationalen Künstler*innen kommen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortinas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Gisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

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