ÜBERSICHT



Stellungnahme von Kuratorin Adrienne Goehler zum Fortschrittsbericht Entwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie - Neuauflage 2016 28.07.2016

Obwohl in vielen Gutachten, Konferenzen, Manifesten und Publikationen als unverzichtbar für die Sensibilisierung der Menschen beschworen, bleibt die kulturelle und ästhetische Dimension der Nachhaltigkeit auch 24 Jahre nach der Rio Weltkonferenz weitgehend unbearbeitet. Es gibt kein weithin sichtbares politisches Handeln nach dieser Einsicht. Am herrschenden Verständnis des Drei-Säulen-Modells der Nachhaltigkeit hat sich nichts Grundsätzliches geändert.
Ursula Schulz-Dornburg_Dort wo Arten aussterben verlieren die Menschen etwas von ihrer Geschichte und Kultur_ , © © Nora Kronemeyer
Das Tutzinger Manifest zum Beispiel forderte 2001 "die nationale und internationale Nachhaltigkeitspolitik auf sich mehr als bisher, den gesellschaftlichen Entwicklungspotenzialen von Kultur, Ästhetik und Kunst zu öffnen. Denn der Erfolg des Jahrhundertprojektes Nachhaltigkeit dürfte entscheidend davon abhängen, ob und wie weit es künftig gelingt, neben naturwissenschaftlichen, sozial- und wirtschaftspolitischen Konzepten auch kulturell-ästhetische Gestaltungskompetenzen substanziell in die Umsetzungsstrategien einzubeziehen." Gefolgt ist daraus viele weitere, kostbare Jahre nichts.

Im Gegenteil: Ob die 'Lisbon to Leipzig Declaration' der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007, ein an der FU Berlin erstellter Leitfaden Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit oder der im Dezember 2014 von Ban KI Moon vorgelegte "Synthesis Report, Road to Dignity by 2030", die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit findet keine Erwähnung.Die Entwicklung, den diffus und schal gewordenen Begriff der Nachhaltigkeit mit den Mitteln der Kunst neu aufzuladen, wurde versäumt und wird weiterhin versäumt.

Auf den nun vorliegenden 249 Seiten der Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 finden sich NULL Ergebnisse zu den Suchbegriffen Kunst, Künstler, Künstlerin, künstlerisch.
"Kultur" taucht ein einziges Mal auf, als "Kultur der Nachhaltigkeit", ohne definiert oder näher beschrieben zu sein, dies gilt auch für "Kulturlandschaft", die nur in Verbindung mit Stickstoffüberschuss (S.69) oder ökologischen Landbau (S.71) erwähnt wird; "kulturell" erscheint als interkulturelle Öffnung der Verwaltung (S.36); die Formulierung "kulturelle Teilhabe" steht immerhin einmal im Zusammenhang mit SDG 1 und Armutsgefährdung (S.58) und als soziokulturelles Existenzminimum (S.59, S.60). Dann findet sich noch zweimal die Erwähnung von "kultureller Bildung" (S.91)

Dies ist ein niederschmetternder Befund, denn es müsste doch nach so vielen Jahren Nachhaltigkeitspolitik eine Vorstellung davon geben, wie die Ökologie als "Studium von Verhältnissen zwischen Individuen und ihren kulturellen, sozialen, ökonomischen und natürlichen Umgebungen" zu verstehen ist. Ziel ist, durch die unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Ansätze von Umweltaktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Autor*innen, Philosoph*innen und Künstler*innen, neue Formen der Zusammenarbeit zu begründen und deren nachhaltige Spiegelung in der Politik zu ermöglichen. Ökologie würde damit zu einem konzeptionellen Feld, das verschiedene Künste und verwandte Disziplinen befähigt, zu gegenseitigem Nutzen miteinander zu arbeiten.

Wir brauchen ein Denken und Handeln in Zusammenhängen, ein Ausschwärmen in neue Organisations- und Bewegungsformen. Die Entfesselung der Fantasie auf allen Ebenen, Versuchsanordnungen, Erfindungen, um die genuin kulturellen Herausforderungen die die globalen Verwerfungen bedeuten, anzunehmen.

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. (Paul Klee)

Die Künste haben vielleicht das Gegengift zum Spezialistentum und seinem Expertenschein. Sie bilden aus ihren Methodiken heraus, in ihrem Tun gewissermaßen, die Avantgarde der "flüssigen Moderne", die, wie der Soziologe Zygmunt Bauman beschrieb, durch instabile Verhältnisse und den Verlust an Gewissheiten gekennzeichnet ist. Künstler*innen sind darin geübter, sich immer in neue, ungesicherte Zusammenhänge zu begeben, sie zu hinterfragen, neu zusammenzusetzen, gegebenenfalls zu revidieren. Die Gesellschaft als ganze ist auf umfassende Unsicherheiten aber noch nicht vorbereitet.

Um uns für die überall beobachtbaren Ansätze und der Kunst in der Nachhaltigkeit öffnen zu können, brauchen wir einen umfassenden, kulturellen Ansatz der Nachhaltigkeit, der sich nicht an einem Drei-Säulen-Modell und nicht an dem oft technoid verengten Verständnis der Wissenschaften und der Vernutzung des Begriffs durch seinen inflationären Gebrauch in Wirtschaft und Politik orientiert. Auch das ist hinlänglich bekannt: "Die Nachhaltigkeitsdebatte krankt oft daran, dass sie entweder abstrakt bleibt oder im bloßen Empirismus landet, wo es von Reduktionszielen und Effizienzindikatoren nur so wimmelt. Es geht aber nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um ein Lebensgefühl, in dem Ethik und Ästhetik eine ebenso große Rolle spielen wie Politik und Technologie."

Die Gesellschaft, die sich als Nachhaltigkeit gestaltend versteht, kommt nicht ohne die Künste und Wissenschaften aus; von ihnen ist das Denken in Übergängen, Provisorien, Modellen und Projekten zu lernen. Damit sie aber ihre Möglichkeiten gesellschaftlich verbreitern können, brauchen sie ein Gegenüber in der Politik.

Kultur kann dann sehr allgemein einen individuellen Veränderungswillen meinen, der sich mit anderen verbindet, um Lösungen, Wege zu erproben, zu verknüpfen und zu verwerfen. Es geht um Bewahren, Vergegenwärtigen, um die bewusste Gestaltung des Lebens, um die aktive Beschäftigung des Menschen mit seiner und mit der ihn umgebenden Natur; um eine beharrliche experimentelle Humanisierung (Norbert Elias). Kultur heißt für Menschen und Welt, mit den Sinnen wahrnehmbare Antworten auf die praktischen Fragen unserer Lebensformen zu suchen.

Nachhaltigkeit braucht die multiplen Verknüpfungen des vorhandenen Reichtums an Wissen und Erfahrung, an Empfinden, Wahrnehmen und Gestalten von Welt. Längst zielen künstlerische Fragestellungen und Handlungskonzepte auf die Erweiterung ihres gesellschaftlichen Resonanzraumes.

Ästhetik als die Summe der Wahrnehmungen, war aber viel zu lange an die Kunst delegiert worden. Die Notwendigkeit umfassend nachhaltig zu handeln, bietet die Chance, die Wahrnehmungsfähigkeit den einzelnen Individuen wieder zurückzugeben. In diesem Sinne heißt es, sich auf die Wahrnehmung und die eigenen Sinne zu verlassen und zu begreifen, dass alles mit allem verbunden ist.

Wir könnten dann von einem Möglichkeitsraum für Ästhetik und Nachhaltigkeit sprechen, wenn Kreativität als Quelle verstanden wird, die in allen Menschen vorhanden ist, so man es ihnen ermöglicht, sich zu entfalten. Ästhetische Nachhaltigkeit zielt auf das Herstellen von Zusammenhängen, aufgebaut auf einem Fundament der Sinne.

Nachhaltigkeit braucht neue Formen des Lernens.
Nachhaltigkeit muss sich mit neuen Formen der Arbeit auseinandersetzen.
Nachhaltigkeit stellt andere Aufgaben an universitäre Lehre und Forschung.
Nachhaltigkeit meint, sich in Wissen, Erfahrungen und Handeln zu verbinden.
Nachhaltigkeit bedeutet, Durchlässigkeiten zu erzeugen.

Nachhaltigkeit als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe zu begreifen meint, die unterschiedlichen Blicke, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Einzelnen hineinzunehmen in ein verändertes und ein veränderndes Handeln. Die Künste könnten dies mit ihren Instrumentarien in Bewegung bringen. Das könnte dann "Soziale Plastik" meinen: Die Ent-Edelung der Kunst durch ihre Benutzbarkeit als gesellschaftliches Verflüssigungsmoment zur Herstellung von Prototypen für gesellschaftliche Veränderungen.

Von jeher haben sich die Künste mit dem Spannungsverhältnis zwischen Natur, Kultur und dem Menschen dazwischen beschäpigt, ganze Epochen waren diesem Verhältnis der Interdependenz gewidmet. Die Literatur, vor allem die Poesie hat sich durch alle Epochen damit beschäpigt, innerhalb der bildenden Kunst herrschte über viele Jahrhunderte ausschließlich die bildliche Repräsentation vor. Gleichzeitig mit der Entwicklung der lokal wie international agierenden Umweltbewegungen hat sich innerhalb der Kunst eine nennenswerte Strömung dezidiert mit all den Fragen des Überlebens des Planeten und einem würdigen Leben aller darauf beschäpigt.

Hierzulande gab Joseph Beuys durch die anthropologische Erweiterung des gängigen Kunstverständnisses dem Verhältnis von Kunst und Natur die stärksten Impulse für eine veränderte künstlerische Praxis. Sein erweiterter Kunstbegriff zielte dezidiert einen ganzheitlichen Ansatz, der Natur, Mensch und Gesellschaft zusammen dachte und somit das traditionelle Kunst-Machen hinter sich ließ, indem er sich immer auf den einzelnen Menschen als Teil einer emanzipierten, künstlerisch-kreativ bestimmten Gemeinschaft bezogen, der die eigenen Geschicke selbst in die Hand nimmt.

Im Folgenden einige Beispiele künstlerischer Arbeiten, die jede auf ihre eigene Weise die Verbindung zu den großen Fragen der Nachhaltigkeit zeigen:

1) Joseph Beuys, 7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung, Performance, Video, 1982 – 89

Eine seiner markantesten Arbeiten, "7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" begann mit der documenta 7 und setzte auf die Teilhabe der Kasseler Bevölkerung. Beuys kombinierte jeweils eine Eiche und eine Basalt-Stele, kontrastive Naturmaterialien, die Wachstum und Erstarrung veranschaulichen. Zu verstehen als eine Metapher für die aus seiner Sicht notwendigen Veränderungs- bzw. Heilungsprozesse einer von ihrer natürlichen Umwelt zunehmend entfremdeten Gesellschaft.

2) Ursula Schulz-Dornburg, Dort, wo herkömmliche Arten aussterben, verlieren die Menschen etwas von ihrer Geschichte und Kultur, Fotografien 1986, Multiples 1999

Ursula Schulz-Dornburg, die sich mit dem Verlust von Biodiversität beschäftigt und dafür Anleihen am Wissen von Umweltbewegungen genommen hat, kontrastiert in ihrer Installation Einzelporträts verschiedener Weizentypen, die alle höchst individuell sind, mit Fotografien von Weizentypen, mit denen Monsanto die Welt erobern will. Die Sorten sind durch und durch uniform. Soldatisch. 100 kleine Kisten, die einen Ausschnitt der 66.000 existierenden Weizensorten zeigen die zum menschlichen Reichtum gehören, machen ohne jede Erklärung durch die simple Schönheit klar, welcher Verlust droht, wenn wir uns nicht für eine Artenvielfalt einsetzen.

3) Néle Azevedo, Minimum Monument, Installation, Performance, Video, seit 2001 fortlaufend

Die brasilianische Bildhauerin Néle Azevedo schafft mit "Minimum Monument" seit 2001 mit ihren schmelzenden Eisskulpturen, die sie immer in öffentlicher Aktion aufstellt, einen unmittelbaren, poetischen Eindruck des Klimawandels. Auch hier berührt, wie verschieden in Art und Zeit die aus einer einzigen Form entstandenen Figuren schmelzen.

4) Anna Mendelssohn, Cry Me A River, Performance, 2010

Anna Mendelssohn, die mit ihrem Bühnensolo als Eine-Frau-Klimakonferenz auftritt, sinniert über zwei Grad Erderwärmung, die sie zunächst eine Bagatelle findet, (es sei halt in Sizilien heißer als in Finnland, schon immer, so what?!), bis sie sich die Welt als Körper vorstellt, dessen Temperatur dauerhaft um zwei Grad ansteigt. Die Reaktionen des Publikums auf diese Vorstellung sind vehement, weil die Erinnerung an durch Fieber geschwächte Körper ganz unmittelbar physisch wirkt.

5) David Smithson, Super Powered Electric Chair, Modell, 2012

Dass Sonnenenergie nicht deshalb einfach 'gut' ist, weil sie die Mitwelt nicht durch schädliche Nebenwir-kungen wie die atomaren und fossilen Brennstoffe belastet, sondern auch unter diktatorischen Verhält-nissen vorstellbar und zu tödlichen Maßnahmen einsetzbar ist, macht die Arbeit des US- Amerikaners David Smithson deutlich. Das kann Kunst: durch eine Skulptur mit verstörendem Titel die Notwendigkeit von Demokratie unmittelbar spürbar machen.

6) Richard Box, Field, Performance, Video, 2004

In der Performance und Videoarbeit des britischen Künstlers Richard Box, 2004, die anlässlich eines Artist-in-Residence Aufenthalts am Physikinstitut der Bristol University entstand, das sich mit Forschungen über Konsequenzen von Strahlungen auf den Menschen beschäftigt. Die Arbeit machte ziemlich dramatisch auf die Anwesenheit elektromagnetischer Felder aufmerksam, indem sie das Unsichtbare sichtbar macht. Durch in den Boden gesteckte gebrauchte Neonröhren, die auf diese Weise selbstständig leuchten, wird der Elektrosmog unter Hochspannungsleitungen sichtbar.

7) Gustavo Romano, Das Time-Notes-Projekt, Installation, Performance, Video, seit 2010 fortlaufend

Der argentinische Künstler Gustavo Romano sensibilisiert uns für eine andere Währung als Geld: die Zeit, die man vermutlich als die wichtigste Währung der Nachhaltigkeit bewerten müsste; er stellt auch die Frage nach Entschleunigung als eine Voraussetzung für Nachhaltigkeit in der künstlerischen Produktion.

8) Folke Köbberling, skulpturale Erfahrung mit Hammer und Meißel, 2014

Das Stadttheater Bonn und das Deutsche Institut Für Entwicklungspolitik (DIE) haben 2014 in einer perfor-mativen und installativen Konferenz, wissenschaftliche, politische und künstlerische Ansätze zu Fragen der Nachhaltigkeit zu einander in Beziehung gesetzt. Das Publikum traf u.a. auf die Künstlerin Folke Köbberling und die Wissenschaftlerin Corinna Voigt (UNCCD, Sekretariat der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung), beide beschäftigt mit den weltweiten Auswirkungen versiegelter Böden; Folke Köbberling lud das Publikum dazu ein, vier Quadratmeter Asphalt in kleinste Teile zu zerlegen.

Die Involviertheit der Kunst in die Fragen der Ökologie, des Aktivismus und der Ästhetik von beidem bewegt gegenwärtig viele, leider in erster Linie Künstler*innen und die Einrichtungen der Kunst, die zwangsläufig auch noch die Nachhaltigkeit künstlerischer Strukturen selbst befragen müssen. Kunst ist auch das Suchen nach Wegen in ein postfossiles Zeitalter, in eine neue Ära menschlicher Entwicklung, die auf einer Ästhetik der Nachhaltigkeit basiert.

Um ein gemeinsames Forschen und Handeln zwischen unterschiedlichen Erkenntnisformen zu ermutigen, brauchen wir aber auch ganz dringend andere Fördergefäße und Förderungskriterien.
Kunst und Wissenschaft und Bewegungswissen treffen sich wegen ihrer vollkommen unterschiedlichen Zeithorizonte praktisch nie als gleichberechtigt Forschende. Die Universitäten mit ihren beschleunigten Studiengängen geben dafür nicht den Raum; Innerhalb der Kunst ist ein Forschungsstipendium nur äußerst selten und dann meist limitiert auf höchstens drei Monate; in Wissenschaft wie Wirtschaft ist dies die Mindestzeit, um gerade einmal die Fragestellung für ein dreijähriges Forschungsvorhaben zu formulieren. Wir können uns aber das unverbundene Nebeneinander der unterschiedlichen Wissensformen nicht leisten.
Wir brauchen dafür andere, nachhaltige Finanzierungsformen. Wir brauchen auch da Entschleunigung und eine offene Debatte darüber, ob sich eine Gesellschaft wie die unsere, die bekanntlich arm an Bodenschät-zen und reich nur an der Ressource Kreativität ist, es sich leisten kann, bei der Jahrhundertaufgabe der Nachhaltigkeit auf das Können und Vermögen der Künste zu verzichten, bzw. sie überwiegend am oder unter dem Existenzminimum zu halten.

Ziel des gegenwärtig in der Abstimmung befindlichen Entwurfs müsste es sein, neue, überlappende Strategien zu finden und zu erfinden, die zu anderen, tragfähigen Modellen von Leben und Arbeit führen, um:
_ das ineffektive, ressourcenverschwendende Nebeneinander von Segmentförderung durch die
"Versäulung" zu überwinden und einen Möglichkeitsraum herzustellen für das Zusammenwirken
zwischen dem Wissen der auf dem Feld der Nachhaltigkeit tätigen NGOs, dem Bewegungswissen und
wissenschaftlichen wie künstlerischen Ansätzen.
_ Zeit und Raum zu geben für ein gemeinsames projektbezogenes multidisziplinäres Forschen.
_ Projekte zu ermutigen die zu einer anderen Form des Lernens und Handelns beitragen.

So könnte den mannigfaltig wahrnehmbaren künstlerischen Konzepten zur Darstellung von Nachhaltigkeit Raum und Zeit zur Entwicklung gegeben werden.
Wir brauchen Visionen eines zukunftsfähigen Lebens, die sich mit Sinn(lichkeit), der Lust und der Leidenschaft des eigenen Handelns verbinden lassen um Ernst zu machen mit der Nachhaltigkeit.








Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.

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ZNE! in Chile

Die international ausgezeichnete und weltweit tourende Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", kuratiert von Adrienne Goehler, Senatorin für Kultur in Berlin a.D., wird mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung Chile, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam in Postdam und dem Goethe Institute Chile von Juni bis August 2017 im Parque Cultural de Valparaiso in Chile zusammen mit dem transdiziplinären Dialog Programm "Mundos Sostenibles" zum 16. Mal gezeigt. "zur nachahmung empfohlen!" wurde u.A. in Beijing, Mumbai, Addis Ababa, Sao Paulo und Lima gezeigt.

Das Projekt wird von dem namenhaften chilenischen Kurator Rodolfo Andaur ko-kuratiert. Zu den 56 internationalen Künstler*innen kommen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortinas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Gisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

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