ÜBERSICHT



Stimmen zum FÄN: KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN - TEIL 1 15.12.2020

Hans Winkler | Bildende und Performative Künste | New York-Berlin

Es ist offensichtlich, dass der Kunstmarkt nicht nur von Angebot und Nachfrage abhängig ist, sondern auch von Schein, Spekulationen und Gerüchten beeinflusst wird. Von daher wird viel darangesetzt, den Eindruck zu erwecken, dass durch die Kunst als Handelsware und Wertanlage stetig mit einem Wertzuwachs zu rechnen sei und das Werk obendrein unvergänglich ist. Nachhaltige orts- und naturbezogene Arbeiten werden daher aus der Wahrnehmung oft ausgeblendet, das Temporäre und vor allem erzählerische Ansätze beiseitegeschoben. Mit dem intendierten FÄN könnten notwendige Arbeits- und Denkformen unterstützt werden, die sich durch Haltungen, Handlungen und Nachhaltigkeit manifestieren, als auch ein gesellschaftliches und umweltpolitisches Umdenken einfordern. Viele Beispiele von poetisch nachhaltigen Arbeiten, zeugen von der Wichtigkeit, mit künstlerischen Arbeitsformen in die Gesellschaft einzugreifen und umweltpolitisch Stellung zu nehmen. Das betrifft oft Projekte die subtil die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen der radikalen Klimaveränderung lenken und fast nur noch in Form von Erzählungen existieren, aber als Geschichten überleben – als Bilder im Kopf, die Imaginationen einfordern. Ja, ein Fonds, der spartenübergreifend nachhaltige und marktunabhängige Projekte fördert ist mehr als notwendig!


Anne Schneider | Geschäftsführerin Bundesverband Freie Darstellende Künste | Konzepterin | freie Regisseurin | Berlin

Die Herausforderungen der Gegenwart sind ohne künstlerische Reflexion und die damit verbundende Schaffung gesellschaftspolitischer Resonanzräume kaum zu bewältigen. Das betrifft explizit auch Fragen rund um Klimawandel, Migration in nachhaltige Lebensweisen und das Zusammenspiel von Ästhetik und Nachhaltigkeit im Allgemeinen. Die Künste in ihrer Gesellschaft beleuchtenden und sie herausfordernden Kraft stoßen dort an ihre Grenzen wo Rahmenbedingungen fehlen und verengende und vereinfachende Regularien verhindern statt zu ermöglichen. Ob fehlende künstlerische Freiräume, geringe Möglichkeiten zur künstlerischen und interdisziplinären Forschung und vor allem zur Vernetzung über die Künste hinaus - ein Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit kann neue Maßstäbe setzen. Er könnte längst überfällige neue Dimensionen künstlerischen Schaffens und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung eröffnen, trans disziplinäres Arbeiten, ein Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft und weiteren Feldern ermöglichen und betont dabei die Prozesshaftigkeit künstlerischer Arbeit und Forschung. Er überwindet auch die leider nach wie vor bestehende Enge eindeutiger Zuschreibungen zu Genres und Sparten in der Förderlogik. Er ermöglicht außerdem die künstlerische Reflexion zu der Frage wie und mit welchen Ressourcen man arbeiten möchte, ohne das Was (Ergebnis/Prozess) einzuschränken und hat damit das Potential, den Künsten in ihrer impulsgebenden Kraft - vor allem hinsichtlich der dringend notwendigen Begleitung gesellschaftlicher Umwälzungsphasen wie wir sie aktuell erleben - den notwendigen Entfaltungsraum zu ermöglichen.


Franziska Pierwoss | Medien- und Installationskünstlerin | Berlin-Beirut

Der Prozess künstlerischer Praxis ist fast immer von der Suche nach Momenten, Personen oder Orten der Inspiration bestimmt und in vielen Bereichen der Kunst wird bereits mit Expert*innen aus anderen Bereichen zusammengearbeitet. Selbst Institute, Hotels oder Firmen leisten sich mittlerweile ein Artist-in-Residence Programm. Doch fast immer fehlt die Zeit oder die finanzielle Sicherheit um Ideen langfristig auszuarbeiten, zu testen und Versuche zu überarbeiten. Der Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit müsste die notwendige Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche zum Programm erklären und gleichwertig fördern, das ist dann eine radikale und wunderbare Bereicherung für alle Disziplinen - von Kunst bis Landwirtschaft.


Christin Lahr | Künstlerin | Kuratorin | Professorin für Medienkunst Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Die überwiegende Förderung des kommerziell verwertbaren Produktcharakters von Kunst und Kultur blendet den gesellschaftlich relevanten WIRKcharakter von künstlerischem Handeln und Forschen weitestgehend aus. In der „Zweckfreiheit“ liegt die Antriebskraft und das eigentliche innovative Potential von Kunst und Kultur und das, was die Resilienz einer Gesellschaft ausmacht. Das Bundesverfassungsgericht betont im Zusammenhang mit der Kunstfreiheit, dass es letztendlich die Zweckfreiheit der Kunst ist, die einer Gesellschaft am meisten nutzt. Dies bedeutet nicht Sinn- oder Nutzlosigkeit, auch wenn sich der gesamtgesellschaftliche Wert erst auf lange Sicht zeigt. Die große Kraft der Kunst liegt in der Freiheit, offene Fragen stellen zu dürfen ohne die Notwendigkeit Antworten geben zu müssen. Das hat sie der Wissenschaft voraus. Sie muss weder mainstream, noch verwertbar sein, sie ist auch keine Erklärung schuldig. Da es nicht um Wahrheiten sondern „nur“ Optionen geht, muss Kunst nicht lügen. Sie ist nie alternativlos! Kunst muss nicht funktionieren. Sie stolpert, scheitert, fällt auf die Nase und schlägt Profit aus Fehlern. So hat sie die Chance, Unbekanntes und Unerwartetes zu entdecken - Wissen, das möglicherweise erst Jahrzehnte später Common Sense ist. Ein Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit (FÄN) kann für die künstlerische Forschung und die durch sie in „Mit-Leidenschaft“ gezogenen Disziplinen das sein, was Grundlagenforschung für die Wissenschaft jenseits von Verwertungslogik wäre: das Schaffen nach-haltiger Werte, die die Gesellschaft Jahre später kostenlos absorbiert. NACHhaltigkeit bedeutet zweck-freie VORAUSschau. Sie benötigt Vertrauensvorschuss im Sinne eines Kredits. Diese Art des künstlerischen grenzüberschreitenden Querdenkens und -handelns müsste folgerichtig von allen existierenden Ressorts gemeinsam quer-finanziert werden. Korrespondierend zu bestehenden ressortbezogenen Förderinstrumenten wäre FÄN eine wichtige Schnittstelle für die Verankerung kultureller Leistungen in allen gesellschaftlichen Bereichen mit dem Potential, ideologischen Blasenbildungen entgegenzuwirken.


Andreas Liebmann | Performancekünstler | Dozent Theaterhochschule Kopenhagen

Globale und auch lokal hergestellte Kunst tanzt oft auf den kolonialen und ressourcenzerstörenden Struktu-ren der kapitalistischen Produktionsweise, der auch die meisten Künstler*Innen hinterherrennen: Eine "Innovation" jagt die nächste. Dabei werden diese nicht einmal reich davon, sondern überleben knapp mit etwas Gewinn an kulturellem Kapital, wenn die Arbeit im gegebenen Rahmen "erfolgreich" ist. Wenn es eine Rolle von Kunst als Ort von neuen Imaginationen geben sollte, dann müssen diese Imaginationen auch ihre Produktionsprozesse mit einbeziehen und transformieren. Nachhaltigkeit und Ästhetik zusammenzudenken bedeutet, auch die menschlichen Beziehungen, Zeit, Arbeits- und Denkweisen als Ressourcen zu sehen, die neu in Beziehung gebracht werden können. Wissenschaften und Künste (wahrlich eine alte Paarung!) besitzen tatsächlich transformatives "Potential", wenn sie abseits der hastigen Produktionslogik sich Zeit nehmen können. Dann können Sie auch zukunftsfähige neue "Verweltlichungen" (Donna Haraway) erzeugen: Imaginationen und Praktiken für ein anderes Leben und Überleben. Notwendige neue Modelle für eine Zukunft, die schon längstens angefangen hat.


Antje Majewski | bildende Künstlerin| | Muthesius Kiel-Berlin

Den Vorschlag zur Einrichtung eines interdisziplinär ausgerichteten Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit |FÄN möchte ich aus vollem Herzen unterstützen. Die bisherige Förderpraxis, so wichtig sie ist, richtet sich nach den Kriterien, die immer noch den Kunstmarkt beherrschen: Einzelkünstler*innen werden eher gefördert als Gruppen; feste Gruppen eher als projektorientierte Bündnisse, die schwieriger zu greifen sind; junge Künstler*innen eher als ältere; und immer müssen neue, genaue Projektbeschreibungen her, die Zustände einfrieren, statt Neueszuzulassen. Nachhaltigkeit im Sinne der Permakultur ließe sich auch auf die Kultur übertragen. Wir sollten nicht nur einzelne Pflanzen, sondern Ökotope fördern. Wir sollten langlebige Projekte ermöglichen, die sich im Laufe der Zeit verändern und erneuern und die nicht nur Materialien, sondern auch Ideen und Konzepte in lebendigen Zusammenhängen immer weiterführen, statt auf die kurzen Zeiträume der Förderungen angewiesen zu sein. Auch die Spartengrenzen engen das Denken und die Zusammenarbeit unglaublich ein. Dabei wollen viele Künstler*innen gern auch Forschungen aus den Bereichen der Wissenschaft oder der Geisteswissenschaften mit einbeziehen und kollaborativ arbeiten. Ich wünsche mir Unterstützung für ökologisch-ästhetisch-aktivistische Langzeitprojekte oder auch für Recherchen, die keinen gleich definierten Nutzen haben. Aus der einer offenen, lebendigen Kunst kann die „Wärmeenergie“ entstehen, die wir für die Transformation unserer Lebensweisen brauchen.


Till Ansgar Baumhauer | Bildender Künstler |Vorsitzender des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen

Nachhaltigkeit in der Bildenden Kunst kann auf den verschiedensten Ebenen stattfinden und ist in der Lage, künstlerische Praxis vom Klischee zu befreien, sie sei ein gesellschaftliches surplus, von dem man sich in Krisensituationen getrost verabschieden könne. Die Frage nach Kunst als gesellschaftlich relevanter Kraft stellt sich für mich, auch aus dem kulturpolitischen Blickwinkel des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen heraus, eher dahingehend, inwieweit sie in der Lage ist, aus ihrem Avantgarde-Elfenbeinturm zu treten und gesamtgesellschaftlich wirksam zu werden. Die Integration von Teilen der Bevölkerung, die bisher am kulturellen Diskurs keine teilhabe hatten, befördert eine gesellschaftliche Nachhaltigkeit von Kunst, das gar nicht überschätzt werden kann. Und wenngleich der Begriff der „Künstlerischen Forschung“ bei vielen Akteuren aus den Geistes- und Naturwissenschaften spontanes Stirnrunzeln hervorruft und auch viele Künstler sich der Idee verweigern, ihre Arbeit (vermeintlich) zu verwissenschaftlichen, so eröffnet sie doch Sichtachsen zwischen den Disziplinen, die zutiefst nachhaltig sein können – weil sie in einer zunehmend komplexen und spezialisierten Welt Dialoge zwischen den Sparten und Denkformen anstößt, die provozieren wie inspirieren. Und nicht zuletzt erlaubt eine vertiefte Reflexion der und des künstlerisch Aktiven auf die eigene Arbeit eine andere Selbstwahrnehmung und nachhaltigere Positionierung in der Welt - und dies betrifft natürlich nicht nur die Kreativen, sondern jedes mündige Mitglied unserer Gesellschaft.


Natalie Driemeyer | Dramaturgin | Kuratorin Welt-Klima-Theater| Hans-Otto-Theater Potsdam

Das Theater besitzt das besondere Potential auf einer emotionalen Rezeptionsebene die Zuschauer*innen zu erreichen. In den bereits existenziell bedrohten Ländern sind die Folgen des anthropogenen Klimawandels und der Einfluss des Menschen auf seine nichtmenschliche Umwelt sehr viel präsenter als beispielsweise in Deutschland. Da ich seit 10 Jahren zu dem Thema an der Schnittstelle Kultur/Theater und Wissenschaft arbeite, so kooperierte ich als Dramaturgin / Festivalleiterin unter anderem mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Alfred-Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), bemerke ich das stetig wachsende Bedürfnis von Künstler*innen sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel inhaltlich/ästhetisch/strukturell auseinanderzusetzen. Das Theater bietet den Ort, um gemeinsam Visionen eines zukünftigen Zusammenlebens zu entwickeln. Jedoch sind die vorhandenen Fördertöpfe zurzeit noch nicht ausreichend, um das Potential der vorhandenen Ideen lebendig werden zu lassen. Der Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit könnte und sollte dies ermöglichen.


Sybille Neumeyer | Künstlerin | Gestalterin| Forscherin | z.Z. Fellow IASS

Mit ansteigender Klimakrise, Umweltverschmutzung und Biodiversitätsverlust wächst die Verantwortlichkeit (»responsibility«) aller Akteur*innen – Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst, u.a. – neue Möglichkeiten für eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu suchen und zu schaffen. Künstler:innen arbeiten seit vielen Dekaden nach Lösungsansätzen für ökologische Fragestellungen sowie nach Narrativen und ästhetischer Vermittlung von alternative Szenarien einer zukunftsfähigen Koexistenz menschlicher und „nicht-menschlicher“ Lebensformen. Solche Kunstprojekte erfordern oft umfangreiche Experimente, langfristige Forschung und tief gehende Auseinandersetzung mit Theorie und benötigen daher Zeit und Raum, und im Idealfall den Austausch mit Experten und Forschern anderer Disziplinen. Dies ist jedoch für die meisten Künstler eine unwahrscheinliche Realität. Die Fähigkeit zu Antworten (»response-ability«; nach Donna Haraway) auf eine Individuen überschreitende Komplexität und Verflechtung sozialer, ökologischer und politischer Fragen, kann nur durch die Schaffung von Rahmen-bedingungen für Kooperationen und interdisziplinäre Projekte erreicht werden. Damit der Nachhaltigkeit kein abstrakter, in jeweils disziplinären Grenzen verhandelter Diskurs bleibt, sondern als Haltung aus einem andauernden Dialog zwischen gemeinsamen Denken und Umsetzen von Ideen wachsen kann, braucht es mehr Umgebungen, die das Teilen und den Austausch von Ressourcen, Wissen sowie kritischen und konstruktiven Fragen erlauben. Dabei ermöglicht kollaboratives, kollektives Forschen nicht nur Dialoge zwischen den Disziplinen, sondern ist zugleich ein aktiver Ansatz, um genau die bestehenden Strukturen zu verändern, die solche Begegnungen einschränken. Der Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit schafft somit nicht nur Grundlage einer sustainability – einer Befähigung für langfristig wirksame Begegnungen – sondern birgt ebenfalls ein relevantes, transformatives Potential.


Gabriele Horn | Direktorin Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

KünstlerInnen sind ForscherInnen, deren Instrumentarien zwar vergleichbar aber nicht identisch mit denen der Wissenschaft sind: Recherche, Sammlung, Reihung, Beobachtung, Übertragung von Methoden, Anleihen bei anderen Disziplinen, Experiment, Expedition, Transformation, Variation, Filterung, Selektion etc. Der offene, nicht-lineare Prozess künstlerischer Forschung und Praxis, der sich frei hält vom Zwang zur Theoriebildung ermöglicht Unverhofftes, Neues, Anderes. Künstlerische Positionen arbeiten mitunter nicht nur eine ethische, politische und gesellschaftliche Brisanz heraus, sondern entwerfen darüber hinaus (ästhetische) Strategien und/oder Denkanstöße für den Umgang mit Problemen des alltäglichen Lebens. Sie reflektieren eigenwillig und simulieren den gesellschaftlichen Blick auf Wissenschaft und Wissen. Wissenschaftliche und künstlerische Forschung als gleichberechtigte Impulsgeber zu verstehen und ihre Potentiale zu verknüpfen, um gemeinsam für die Zukunft zu handeln. Darin sehe ich in Zeiten, in denen die wissenschaftsimmanente Diskussion schnell von ökonomische Verwertungsinteressen überlagert wird, nicht nur die große Chance, sondern vor allem die unbedingte Notwendigkeit für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit in der projektbezogenen Arbeit, das ist in jedem Fall eine der aktuellsten Herausforderungen im Kulturbetrieb. Das Thema fällt dabei auf fruchtbaren Boden und wird thematisch/inhaltlich im Rahmen künstlerischer Konzepte seit längerer Zeit sichtbar gemacht. Um unseren eigenen Ansprüchen und Werten treu zu bleiben ist es zwingend notwendige mit einem nächsten Schritt, den Rahmen für organisatorische, strukturelle und interdisziplinäre Verankerungen zu schaffen, sich unbequemen Fragen und eigene Verpflichtungen zu stellen sowie das Bewusstsein dafür zu stärken, welche Mechanismen der Kurzlebigkeit auf den Prüfstand gehören.


Thomas A. Geisler | Direktor Kunstgewerbemuseum | Staatliche Kunstsammlungen Dresden

In der Tat wäre es wichtig in der Förderlandschaft auch nachhaltige Kriterien zu schaffen, die über die Auseinandersetzung mit dem Umweltschutz und gesellschaftliche Verantwortung hinausreichen. Die bisherige Ausrichtung auf „Innovation“ und Erneuerung folgt denselben Prämissen, wie die Wirtschaftsförderung und wir alle wissen, auf welche Kosten diese kurz- und längerfristig geht. Ein FÄN sollte also die längerfristige und kontinuierliche Entwicklungsmöglichkeit und Transformation - die nun mal nicht von heute auf morgen passiert - im freischaffenden wie im institutionellen Rahmen im Auge haben.








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Teil 1 und Teil 2 der neuen Stimmen von KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN ZUM Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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