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Gao Shiqiang – Condition Report in Berlin

Die Kuratorin Elke Falat zeigt bei uqbar eine Auswahl an Videoarbeiten des chinesischen ZNE! Künstlers Gao Shiqiang aus den Jahren von 2007 bis 2010.
© the artist
 
Die Kuratorin Elke Falat zeigt bei uqbar eine Auswahl an Videoarbeiten des chinesischen ZNE! Künstlers Gao Shigiang aus den Jahren von 2007 bis 2010. Geboren 1971, gehört er einer Künstlergeneration an, die noch die direkten Auswirkungen der Kulturrevolution erfahren hat und vor diesem Hintergrund die Diskrepanzen und Widersprüchlichkeiten der aktuellen chinesischen Gesellschaft erlebt. „Für meine Generation, hat sich die Historie in eine nebulösen Trance verwandelt und die reale Welt in einen Witz“ kommentiert Gao Shiqiang. Und leider in keinen sehr guten Witz, wie die von politisch metaphorischen Anspielungen durchzogenen narrativen Videoarbeiten deutlichen machen, die er selber einmal als „Quartett aus Geschichte, alltäglichem Leben, Sprache, kritischer Reflexion“ bezeichnet hat. Zustände der Entfremdung, Apathie und Stagnation des postrevolutionären Lebens in China werden dabei sichtbar.

Gao Shiqiang – Condition Report
Eröffnung 24. Januar 2014
Laufzeit 25. Januar – 23. Februar 2014

Uqbar, Schwedenstrasse 16, 13357 Berlin

Von 








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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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