ÜBERSICHT



Finissage Essen

Abschluss der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen“ mit einer Baumpflanzung am 4. September 2014 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein
 
Inspiriert durch die Arbeit des mexikanischen documenta 13-Künstlers Pedro Reyes, der aus 1527 eingeschmolzenen Waffen ebenso viele Schaufeln gießen ließ und zusätzlich für jede zerstörte Waffe einen Baum pflanzte, werden auch auf dem Welterbe Zollverein und im Stadtbezirk VI – Zollverein Bäume gepflanzt. Für Jolanta Nölle, Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein, ist dies auch eine Antwort auf die Verwüstungen von Sturmtief Ela im Juni 2014 „Wir pflanzen nun symbolisch in jedem der benachbarten Stadtteilen und auf dem Welterbe einen neuen Baum – als auf Zollverein verankerte Botschaft der Ausstellung sowie als Ermutigung, nach einem Rückschlag wie diesem Sturm wieder neu anzufangen.“

Im Anschluss an die Finissage mit Führung durch die Ausstellung pflanzen die Stiftung Zollverein und die Projektförderer einen Walnussbaum in unmittelbarer Nähe des von Peter Reichenbach angelegten Färbergartens am Stellwerk I. Drei weitere Bäume folgen in den Stadtteilen Katernberg, Stoppenberg und Schonnebeck, sobald die letzten Ela-Sturmschäden beseitigt sind. Die Finissage klingt in Halle 6 nach der Baumsetzung aus.

Das Projekt wird gefördert durch: die RWE Stiftung, die Stiftung Mercator, die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURsekretariat, die Anneliese Brost-Stiftung, GLS Treuhand, die Stadt Essen im Rahmen des Kulturrucksackprogramms und die 100 prozent erneuerbar stiftung.
Von 








****************************

ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


****************************

Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


****************************

*****Join us on facebook******

****************************

Mit Unterstützung von