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5000 Lichter im BASISLAGER von ZNE! Künstler Herman Josef Hack hießen Flüchtlinge in Köln willkommen

 
Köln. Ein Zeichen der Gastfreundschaft und des Willkommenheißens wollte der Künstler Hermann Josef Hack in seiner Installation BASISLAGER in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln setzen.

Gerne griffen Pater Werner Holter, Gemeinderat und die Kunst-Station Hacks Anregung auf, für jeden Flüchtling in Köln ein Licht anzuzünden und alle - besonders die Flüchtlinge - einzuladen, einen Abend gemeinsam in Hacks Flüchtlingszeltinstallation zu verbringen. Neben einer ausgezeichneten Orgelmusik von Dominik Susteck, dem Klang der Friedensglocke der Chorweiler Gemeinde, die in Abständen geläutet wurde, wurde die freundliche Stille ab und zu von Zitaten aus dem Koran, der Bibel und Texten verschiedener Autoren unterbrochen, während hunderte Gäste ihre Lichter auf dem Boden zu einer riesigen Lichtfigur zusammenfügten. Diese kaum zu beschreibende Stimmung hielt von 19 Uhr bis nach 21 Uhr an. Besonders erfreut war Hack darüber, dass seiner Einladung auch einige Flüchtlinge aus Kölner Flüchtlingslagern, die er zuvor persönlich eingeladen hatte, gefolgt waren.

"In einer Zeit von Argwohn, Angst und Ablehnung gegenüber Fremden, geschürt von verabscheuungswürdigen politischen Interessen, haben wir ein starkes Zeichen für diejenigen gesetzt, welche aus Krieg, politischer Verfolgung und höchster Not zu uns kommen, dass wir sie nicht abweisen, sondern willkommen heißen und gerne aufnehmen wollen", so Hack.

Die beigefügten Fotos können unter Namensnennung des Fotografen Dr. Andreas Pohlmann gerne kostenfrei verwendet werden. Weiteres Fotomaterial kann gerne auf Anfrage bereitgestellt werden.


Mehr Informationen hier.
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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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