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5000 Lichter im BASISLAGER von ZNE! Künstler Herman Josef Hack hießen Flüchtlinge in Köln willkommen

 
Köln. Ein Zeichen der Gastfreundschaft und des Willkommenheißens wollte der Künstler Hermann Josef Hack in seiner Installation BASISLAGER in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln setzen.

Gerne griffen Pater Werner Holter, Gemeinderat und die Kunst-Station Hacks Anregung auf, für jeden Flüchtling in Köln ein Licht anzuzünden und alle - besonders die Flüchtlinge - einzuladen, einen Abend gemeinsam in Hacks Flüchtlingszeltinstallation zu verbringen. Neben einer ausgezeichneten Orgelmusik von Dominik Susteck, dem Klang der Friedensglocke der Chorweiler Gemeinde, die in Abständen geläutet wurde, wurde die freundliche Stille ab und zu von Zitaten aus dem Koran, der Bibel und Texten verschiedener Autoren unterbrochen, während hunderte Gäste ihre Lichter auf dem Boden zu einer riesigen Lichtfigur zusammenfügten. Diese kaum zu beschreibende Stimmung hielt von 19 Uhr bis nach 21 Uhr an. Besonders erfreut war Hack darüber, dass seiner Einladung auch einige Flüchtlinge aus Kölner Flüchtlingslagern, die er zuvor persönlich eingeladen hatte, gefolgt waren.

"In einer Zeit von Argwohn, Angst und Ablehnung gegenüber Fremden, geschürt von verabscheuungswürdigen politischen Interessen, haben wir ein starkes Zeichen für diejenigen gesetzt, welche aus Krieg, politischer Verfolgung und höchster Not zu uns kommen, dass wir sie nicht abweisen, sondern willkommen heißen und gerne aufnehmen wollen", so Hack.

Die beigefügten Fotos können unter Namensnennung des Fotografen Dr. Andreas Pohlmann gerne kostenfrei verwendet werden. Weiteres Fotomaterial kann gerne auf Anfrage bereitgestellt werden.


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Samstag 27. Juli 2019 um 17:00
Eröffnung der 18. Ausstellungsstation in der Galerie Waidspeicher und das Haus Krönbacken in Erfurt.

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NEU: Die "Fallstudie ZNE in Valparaiso", erstellt vom Institut for Advanced Sustainability Studies | IASS Potsdam, liegt vor: "Fallstudie "Ästhetische Erfahrung und nachhaltige Entwicklung".


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