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Vandalismus - Gedenkstätte für zukünftige Opfer des Klimawandels zerstört (Hermann Josef Hack)

Ausländerfeindliche Nazi-Vandalen zerstören die erste Gedenkstätte für zukünftige Opfer des Klimawandels in Siegburg
 
von Hermann Josef Hack, 10. August 2015

Auch das ist eine Fa­cet­te öf­fent­li­cher Mei­nung: Ges­tern wurde meine In­stal­la­ti­on "Sorry, 2050!", die erste Ge­denk­stät­te für zu­künf­ti­ge Kli­ma­op­fer, durch Van­da­len zer­stört. Nach­dem das Ord­nungs­amt be­nach­rich­tigt wurde, dass die Bei­trä­ge zahl­rei­cher Pas­san­ten her­ab­ge­ris­sen auf dem Boden lägen, er­hielt ich heute die Mit­tei­lung, mög­li­cher­wei­se habe ein Un­wet­ter die In­stal­la­ti­on be­schä­digt. Bei nä­he­rem Hin­se­hen muss­te ich je­doch fest­stel­len, dass die zahl­rei­chen Bei­trä­ge mit gro­ßer Ge­walt­an­stren­gung vom Bau­zaun­git­ter ab­ge­ris­sen bzw. ab­ge­schnit­ten wur­den. Das kann kein Un­wet­ter an­rich­ten. Hier han­del­te es sich um eine be­wuss­te Tat. Als ich dann im Kon­do­lenz­buch den Ein­trag fand "Nur ein toter Aus­län­der ist ein guter Aus­län­der. Sieg Heil", war klar, dass es sich nicht um einen dum­men Streich han­deln konn­te, son­dern eine vor­sätz­li­che Tat, die m.E. den Tat­be­stand der Volks­ver­het­zung er­füllt. In­so­fern habe ich die Po­li­zei in­for­miert, wel­che den Sach­ver­halt auf­ge­nom­men und die Staats­an­walt­schaft ein­ge­schal­tet hat.

In­so­fern be­stä­tigt sich die Be­deu­tung der Kunst­in­stal­la­ti­on, zeigt sie doch auf, wel­che ex­trem frem­den­feind­li­chen Men­schen sich unter uns be­we­gen. Wenn schon die In­stal­la­ti­on so­viel Ärger und Ag­gres­si­on er­zeugt, wie wird es erst sein, wenn durch den Kli­ma­wan­del immer mehr Men­schen hei­mat­los und zu Flücht­lin­gen wer­den?

http://www.schattenblick.de/info…/kunst/fakten/kfme0270.html Von 








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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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