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ZNE! Künstlerin Kerstin Polzin und die Künstlergruppe Parallele Welten haben die CITIZEN ART DAYS 2015 initiiert und kuratiert

Eröffnet HEUTE: 28.08.2015

CITIZEN ART DAYS
Vereinigungsdenkmal
 
ZNE! Künstlerin Kerstin Polzin mit der Künstlergruppe "Parallele Welten" initiert und kuratiert die CITIZEN ART DAYS 2015.

Wo: in Berlin
Wann:28/08 - 06/09


Was ist Citizen Art Days?
Kooperative Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum

Die Citizen Art Days bieten eine künstlerische Plattform, die Bürger, Künstler und Stadtakteure zusammenbringt, um spezifische, gemeinsame Probleme anhand künstlerischer Strategien zu lösen.

Der öffentliche Raum ist der Ort des Miteinander-­Seins, der Ort an dem soziale Kommunikation und Demokratie im Konkreten stattfinden. Wahrzunehmen ist das zunehmende Interesse der Bürger_innen, weltweit an Gestaltungsprozessen partizipativ teilzunehmen. Dem stehen ein nur eingeschränktes Repertoire an Beteiligungsformen, ein Unverständnis der beteiligten Akteure untereinander, die zunehmende Abschottung von Lebenswelten und das Auseinanderdriften der Milieus gegenüber. Die Citizen Art Days sind von der Überzeugung getragen, dass Kunstprojekte, die in der Zusammenarbeit von Bürgern, Künstlern und städtischen Akteuren verwirklicht werden, ein geeigneter Ansatz sind, diese negativen Entwicklungen in der Stadt kreativ und mit selbstentwickelten Maßstäben entgegenzuwirken.

Die Vision der CAD besteht darin, Bürger_innen anhand künstlerischer Strategien eine Teilnahme und Teilhabe an der Formung des Öffentlichen und dem Umbau unserer Gesellschaft zu eröffnen, so dass diese Mitgestaltung sich für jeden zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt und sich in den Alltag jedes Einzelnen weiter entfalten kann. Schwerpunkte sind u.a. Postwachstumsökonomie, Nachhaltigkeit und Miteinander im öffenltichen Raum.

Die CAD bieten in Berlin seit 2012, in einem verdichteten Zeitraum von 5 –10 Tagen, Workshops, Vorträge, Dialogformen, Aktionen und Performances, Diskussionen sowie Stadterkundungen. Erprobt werden neue Beteiligungsformen, die die kreativen Potentiale von Bürger_innen, Stadtakteure und Künstler_innen zur Formung des gemeinsamen Öffentlichen aktivieren.

Die Citizen Art Days wurden initiiert und kuratiert von den Künstler_innen Stefan Krüskemper, María Linares und Kerstin Polzin. Sie entwickeln Projektformate unter Einbeziehung von externen Projektpartnern. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung und partizipative Ausformung ideeller (Kunst-)Räume, die allen Beteiligten erweiterte Möglichkeiten der Erprobung und Gestaltung bietet.

Die Citizen Art Days wurden 2012 und 2013 in Berlin durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert und 2014 in Bogotá, Kolumbien durch die Fundación Gilberto Alzate Avendaño, das Goethe Institut Bogotá sowie das Institut für Auslandsbeziehungen (IFA). Im Rahmen des Interim Semesters an der Srishti School of Art, Design and Technology fanden Projektteile 2013 in Bangalore, Indien gemeinsam mit Studierenden statt. Die Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung besteht weiterhin. Die Rechtsform der Citizen Art Days ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein.


Die ganze Informationen hier. Von 








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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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