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Hack erklärt Schwerin zum Klimaflüchtlingslager

© the artist
 
Im Schweriner Marstall, mitten zwischen den Ministerien für Kultur und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, erklärte der Künstler Hermann Josef Hack am Wochende die Landeshauptstadt zum Klimaflüchtlingslager und baute gemeinsam mit Workshop-Teilnehmer/innen ein Zelt aus seinen "bewohnbaren Bildern".

Die Aktion, die von Mitgliedern verschiedener NGOs aus Schwerin unterstützt wurde, ist Teil der internationalen Kunstausstellung „Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ www.z-n-e.info, welche nach Stationen in Mumbai, Peking, Sao Paulo, Addis Abeba u.a. z.Z. im Marstall bis 11. September gezeigt wird. Neben anderen namhaften Künstlern wie z.B. Olafur Eliasson, Joseph Beuys und Nele Azevedo ist Hermann Josef Hack seit 2010 in der Wanderausstellung mit seinen Miniaturflüchtlingszelten vertreten.

Hack, der im vergangenen Jahr mit Andreas Pohlmann die Erste Flüchtlingsakademie der Freien Künste gründete, liefert Anregungen zur Veränderung und Gestaltung von Zukunft im Diskurs mit den Beteiligten vor Ort. Angesichts der Tatsache, dass bereits heute 19 Millionen Menschen auf gepackten Koffern sitzen, nicht nur, aber vor allem, weil sie den Folgen des Klimawandels entgehen wollen, kann sich niemand mehr dem Thema Migration entziehen. Hack fragt nach den kulturellen Gestaltungsräumem und regt mit seinen Bildern und Skulpturen zur Auseinandersetzung statt Verdrängung an. Von 








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Teil 1 und Teil 2 der neuen Stimmen von KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN ZUM Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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