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Hack erklärt Schwerin zum Klimaflüchtlingslager

© the artist
 
Im Schweriner Marstall, mitten zwischen den Ministerien für Kultur und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, erklärte der Künstler Hermann Josef Hack am Wochende die Landeshauptstadt zum Klimaflüchtlingslager und baute gemeinsam mit Workshop-Teilnehmer/innen ein Zelt aus seinen "bewohnbaren Bildern".

Die Aktion, die von Mitgliedern verschiedener NGOs aus Schwerin unterstützt wurde, ist Teil der internationalen Kunstausstellung „Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ www.z-n-e.info, welche nach Stationen in Mumbai, Peking, Sao Paulo, Addis Abeba u.a. z.Z. im Marstall bis 11. September gezeigt wird. Neben anderen namhaften Künstlern wie z.B. Olafur Eliasson, Joseph Beuys und Nele Azevedo ist Hermann Josef Hack seit 2010 in der Wanderausstellung mit seinen Miniaturflüchtlingszelten vertreten.

Hack, der im vergangenen Jahr mit Andreas Pohlmann die Erste Flüchtlingsakademie der Freien Künste gründete, liefert Anregungen zur Veränderung und Gestaltung von Zukunft im Diskurs mit den Beteiligten vor Ort. Angesichts der Tatsache, dass bereits heute 19 Millionen Menschen auf gepackten Koffern sitzen, nicht nur, aber vor allem, weil sie den Folgen des Klimawandels entgehen wollen, kann sich niemand mehr dem Thema Migration entziehen. Hack fragt nach den kulturellen Gestaltungsräumem und regt mit seinen Bildern und Skulpturen zur Auseinandersetzung statt Verdrängung an. Von 








Samstag 27. Juli 2019 um 17:00
Eröffnung der 18. Ausstellungsstation in der Galerie Waidspeicher und das Haus Krönbacken in Erfurt.

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Während des Umbaus ist unser Ausstellungsarchiv geöffnet.

NEU: Die "Fallstudie ZNE in Valparaiso", erstellt vom Institut for Advanced Sustainability Studies | IASS Potsdam, liegt vor: "Fallstudie "Ästhetische Erfahrung und nachhaltige Entwicklung".


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