Artist Collective SCHAUM – Surrogat III, 2016

Wunder-Duftbäume aus Pappe monströs skaliert zu einem Wald, in dem man sich verstecken, vielleicht sogar verlaufen kann, lassen den Betrachter schrumpfen. Die Liebe der Deutschen zum Wald ist nicht neu, doch das hier ist kein Ort der Erholung. Schon gar nicht handelt es sich bei dieser Arbeit, trotz ihrer immergrünen Erscheinung, um eine sakrale Allegorie der Hoffnung. Sehgewohnheiten und Werk driften auseinander. Die anfängliche Faszination über die ästhetisch gelungene Ausführung der Surrogate - also Ersatzstoffe - weicht einem ungefähren Unbehagen. Statt echter Pflanzen nur Pappe und Farbe und der Materialwert so hoch wie die Anschaffung eines Originals. Alles ist so perfekt nachgebaut; die nutz- und geruchlose Imitation einer Massenware, die wiederum etwas vollkommen Kostenloses imitieren will: Die Natur. Wozu das alles? Was ist aus dem guten alten Waldspaziergang geworden? Da ist er also, der Weltschmerz; ein alter Hut. Natürlich ist die Bitternis, die mit dem Verlust von Werten einhergeht, zutiefst romantisch, aber zugleich so relevant wie ehedem. Und genau hier liegt die große Stärke von SCHAUM.
Bei Artist Collective SCHAUM steht das Konzept der jeweiligen Arbeit und die entsprechende Herangehensweise im Vordergrund und nicht die Festlegung auf ein bestimmtes Material, eine Gattung oder eine dadurch wiedererkennbare Handschrift.








Jetzt im Handel - das neue Buch von Adrienne Goehler:

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Grundein|aus|kommen • Entschleunigung • Nachhaltigkeit entfalten unter Corona eine noch größere Dringlichkeit

parthas Verlag Berlin
356 Seiten, Broschur
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ISBN: 978-3-86964-125-6
Preis: 18,00 €

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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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