Sharmila Samant – Mrigjal - The Mirrage, 2011

Mrigjal – The Mirage, untersucht die Nutzungen von Ort und Gelände in Bezug auf Fragen von Identität, Gedächtnis und bürgerlichen Angelegenheiten durch die Wasserpolitik. In Zusammenarbeit mit Amar Joshi, einem Wünschelrutengänger und Geologen, setzte diese Intervention divinatorische und wissenschaftliche Techniken ein, um existierende Gewässer zu lokalisieren, die immer noch unter Stadt liegen und jetzt von Gebäuden, Straßen, Slums und Ingression verdeckt werden. Es befragte die ungleiche Verteilung in der Stadt und markierte zwei gegensätzliche Orte: das Eliteviertel Kala Ghoda (Fort) und das benachteiligte Slumgebiet Annabhau Sathe Nagar, Mankhurd. Um diese Orte zu markieren, wurden in die Betonbürgersteige von Kala Ghoda sowie in die verschmutzte weiche Erde in Annabhau Sathe Nagar, die auch verschmutztes Wasser enthält, jeweils ein Schild (einem Straßenschild ähnlich) mit einer grafische Darstellung von Wasser sowie ein Bohrbrunnen implantiert. Samant machte kleinere Nachbildungen der öffentlichen Installationen, mit denen Mittel aufgebracht und an die Nichtregierungsorganisation Ghar Banao Ghar Bachao Andolan gespendet wurden, die die Konstruktion von vier neuen Brunnen für die tägliche Nutzung in Annabhau Sathe Nagar koordinierte.








****************************

Die 17. Station von ZNE! wird am Mittwoch den 18. April um 18:00 in Bonn eröffnet.

Ausstellungsort:
Ehemalige Volkshochschule
Kasernenstraße 50
53111 Bonn

Laufzeit: 19.4.-10.6.2018

Partner:
#17Ziele, ein Projekt von Engagement Global
und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik in Zusammenarbeit mit SDSN Germany

Gefördert durch:
Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Ein Beitrag zu den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit 2018 und die Europäische Nachhaltigkeitswoche 2018.

****************************

Bilder von ZNE! 2017 im Parque Cultural de Valparaiso, Chile hier .

****************************

*****Join us on facebook******

****************************


17. Ausstellungsstation Bonn 2018

Mit herzlichen Dank auch an die Deutsche Telekom AG, Beethovenstiftung Bonn, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn und Kunstmuseum Bonn.