Vincent J.F. Huang – Atlantis Project, 2012

Der taiwanesische Künstler Vincent J.F. Huang lässt ins seiner Arbeit 'Atlantis Project' Korallen auf Miniaturskulpturen ikonischer Landmarken der kapitalistischen Gesellschaft wachsen. Sein Konzept ist es, ein zeitgenössisches Atlantis zu erschaffen, in dem alles der zivilisierten Menschheit Bekannte vom steigenden Meeresspiegel geflutet wird. Die Korallen können sich entfalten und wachsen, bis alle Ressourcen innerhalb des Aquariums vollständig aufgebraucht sind. Im Mikrokosmos des Aquariums wird auf metaphorische Weise die Endlichkeit der Ressourcen unseres Planeten veranschaulicht. Als eine Teilmenge des weiten Systems der Erde, wird das unermüdliche Streben nach Wachstum unweigerlich zum Untergang führen.
Während sich die Occupy Wall Street Bewegung auf der ganzen Welt ausbreitet, findet unter dem Wasser eine weitere Revolution statt. Ungeheuerliche Dinge geschehen und wütende Meereskreaturen besetzen unter Wasser Symbole menschlicher Kultur. Symbole der stolzen, selbstgefälligen modernen Zivilisation werden in dieser live-eco-art Installation gewaltsam versenkt.

Vincent J.F. Huang, geboren 1971 in Taiwan, lebt und arbeitet in Taipeh und Shanghai.









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Die 17. Station von ZNE! wird am Mittwoch den 18. April um 18:00 in Bonn eröffnet.

Ausstellungsort:
Ehemalige Volkshochschule
Kasernenstraße 50
53111 Bonn

Laufzeit: 19.4.-10.6.2018

Partner:
#17Ziele, ein Projekt von Engagement Global
und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik in Zusammenarbeit mit SDSN Germany

Gefördert durch:
Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Ein Beitrag zu den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit 2018 und die Europäische Nachhaltigkeitswoche 2018.

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Bilder von ZNE! 2017 im Parque Cultural de Valparaiso, Chile hier .

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17. Ausstellungsstation Bonn 2018

Mit herzlichen Dank auch an die Deutsche Telekom AG, Beethovenstiftung Bonn, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn und Kunstmuseum Bonn.