Lola Göller – FONTÄNE, 2016

Lackiertes Holz

Den Wanderstock gegriffen zu einem gemächlichen Spaziergang am trägen Fluss. Blick zum Himmel: Robotisierte Rettungsmissionen durchbrechen die Atmosphäre, um auf wüsten Planeten nach neuen Trinkwasserquellen zu suchen. Mission zum Mars. Mission zum Mond. Blick auf unseren blauen Planeten. Zoom ins Land der Swimmingpools. Vorgärten, der Rasen sprühlackiert statt gegossen. Ein krasser Multikonzern hat das Grundwasser weggepumpt. Links vertrocknete Felder. Rechts ein saftiger Golfplatz. Dürre drängt Menschen zur Flucht. Skelette von Fischerbooten auf verkrusteter Erde. Häuser und Straßen begraben im Sand. Quellen versiegt. Chemisch-schäumende Seen und Flüsse in Flammen. Berstend brechen Gletscher in die Ozeane. Der Meeresspiegel steigt. Flutwellen und Überschwemmungen vertreiben die Menschen. Panorama auf eine unmögliche Zukunft, in der Wasser Leben war.

Mit der freundlichen Unterstützung des IFA, Institut für Auslandsbeziehungen.

Lola Göller (*1983 in Frankfurt am Main, Deutschland) lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland.








Wir arbeiten nicht nur an einer neuen Ausstellungsstation, sondern auch an einer neuen Webseite. Nähere Informationen folgen.

Um sich die Wartezeit zu verkürzen, können Sie in unserem Ausstellungsarchiv stöbern oder die Fallstudie "Ästhetische Erfahrung und nachhaltige Entwicklung - Fallstudie ZNE in Valparaiso lesen.


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