Sonia Guggisberg – Bolhas


In Sonia Guggisbergs Arbeit spielt sich ein Kreislauf ab. Es ist ein Kreislauf des Wassers, entsprungen aus dem Wasserspiegel, fließt er weiter, strömt, verdunstet und flutet Ausstellungshallen.
Häufig entsteht dieses Wasser in Guggisbergs Arbeiten durch Licht – in Videoprojektionen die auf Raum treffen. Licht und Wasser sind hier Elemente die die Sinne leiten; sie fördern Interaktion, Dialog, Begegnung. Für die Künstlerin sind sie künstlerische Mittel für Interventionen im urbanen Raum, für den Versuch kollektive Bedürfnisse wiederherzustellen und soziale Praktiken zu aktivieren.
Guggisbergs Forschung ist eine Art Wahrnehmungsübung, die aufdeckt wie Wüstenbildung – der Prozess als Umweltregression – auch unser soziales Leben beeinflusst.
Die Interventionen und Videoinstallationen der Künstlerin sind mikropolitische Aktionen, die zum Ziel haben Werte wie Zuneigung, Zugehörigkeit, Bindung und Erbe zu reaktivieren.

Sonia Guggisberg, geboren 1964 in São Paulo, Brasilien, lebt und arbeitet dort.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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