Sonia Guggisberg – Bolhas


In Sonia Guggisbergs Arbeit spielt sich ein Kreislauf ab. Es ist ein Kreislauf des Wassers, entsprungen aus dem Wasserspiegel, fließt er weiter, strömt, verdunstet und flutet Ausstellungshallen.
Häufig entsteht dieses Wasser in Guggisbergs Arbeiten durch Licht – in Videoprojektionen die auf Raum treffen. Licht und Wasser sind hier Elemente die die Sinne leiten; sie fördern Interaktion, Dialog, Begegnung. Für die Künstlerin sind sie künstlerische Mittel für Interventionen im urbanen Raum, für den Versuch kollektive Bedürfnisse wiederherzustellen und soziale Praktiken zu aktivieren.
Guggisbergs Forschung ist eine Art Wahrnehmungsübung, die aufdeckt wie Wüstenbildung – der Prozess als Umweltregression – auch unser soziales Leben beeinflusst.
Die Interventionen und Videoinstallationen der Künstlerin sind mikropolitische Aktionen, die zum Ziel haben Werte wie Zuneigung, Zugehörigkeit, Bindung und Erbe zu reaktivieren.

Sonia Guggisberg, geboren 1964 in São Paulo, Brasilien, lebt und arbeitet dort.








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Die 17. Station von ZNE! wird am Mittwoch den 18. April um 18:00 in Bonn eröffnet.

Ausstellungsort:
Ehemalige Volkshochschule
Kasernenstraße 50
53111 Bonn

Laufzeit: 19.4.-10.6.2018

Partner:
#17Ziele, ein Projekt von Engagement Global
und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik in Zusammenarbeit mit SDSN Germany

Gefördert durch:
Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Ein Beitrag zu den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit 2018 und die Europäische Nachhaltigkeitswoche 2018.

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Bilder von ZNE! 2017 im Parque Cultural de Valparaiso, Chile hier .

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17. Ausstellungsstation Bonn 2018

Mit herzlichen Dank auch an die Deutsche Telekom AG, Beethovenstiftung Bonn, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn und Kunstmuseum Bonn.