Antal Lakner – Dermoherba


Dermoherba ist eine in sorgfältiger Forschungsarbeit entwickelte Pflanzenart, welche fähig ist, auf der Oberfläche der menschlichen Haut zu leben. Diese einzigartige Pflanze ist kein Parasit, sondern lebt mit dem Wirtsorganismus, dem Menschen, in einer Symbiose zum wechselseitigen Vorteil. Dermoherba wird mit mikroskopischen Haftscheiben auf der menschlischen Haut fixiert, sodass dadurch keinerlei Verletzungen entstehen können. Langjährige Tests haben die antiallergene und den Allgemeinzustand verbessernde Wirkung der Pflanze bestätigt.
Dermoherba nimmt das durch die Atmung der menschlichen Haut entstehende Kohlendioxid (CO2) und die Absonderungen der Schweißdrüsen auf, während sie der Haut aus ihrer eigenen Fotosynthese stammenden Sauerstoff (O2) und verschiedene organische Stoffe über ihre Gasaustauschöffnungen zuführt. Dermoherba ist auf einzigartige Weise imstande, mit ihrer Peridermis das in der Luft befindliche freie Nitrogen zu binden und für die eigene Entwicklung zu nutzen.
Dermoherba ist eine extrem empfindliche Pflanze, sie kann nur auf der menschlichen Haut und nur bei menschlicher Körpertemperatur existieren (mind. 35°C, max. 40°C). Ihr niedriger Wuchs (max. 3 – 4 Millimeter) erlaubt das Tragen der Pflanze an verschiedensten Stellen des Körpers. In Zeiten der drastischen Verringerung des Lebensraumes für Mensch und Pflanze bietet diese Symbiose eine neue Überlebenschance für beide Arten.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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